Stationäre
Entwöhnungs-

behandlung

Ansprechpartner:
Herr J. Klecker, Dipl.-Psychologe
Frau A. Haps, Aufnahmebüro

 

 

Im Sinne einer differenzierten Sicht der komplexen Abhängigkeitserkrankung ist das Behandlungsangebot der Klinik in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert worden.

Das Therapieziel der stationären Rehabilitation, die “Wiederherstellung und/oder Sicherung der Erwerbsfähigkeit” und die Neuorientierung des Lebens, ist nur im Zusammenhang mit einer intensiven Auseinandersetzung mit der persönlichen Lebensgeschichte und dem Verstehen der eigenen Suchtgeschichte denkbar.

Eine individuelle Zielbestimmung und eine bewusste Aktivierung abstinenzfördernder Ressourcen sollen durch folgende Aspekte unserer Entwöhnungsbehandlung angeregt werden:

l als individuell konzipierbares Behandlungangebot
l als Stabilisierungsphase einer Kombi-Therapie
l als Auffangbehandlung und Rückfallbearbeitung

mit

l Diagnostik (prozessorientiert)
l Einzel- und Gruppen-Psychotherapie
l Paar- bzw. Familiengespräche
l Soziotherapie
l Indikationsgruppen

Zielgruppe

Personen ab dem 18. Lebensjahr mit der Hauptdiagnose Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit, auch mit Mehrfachabhängigkeit

Das Behandlungskonzept berückschtigt auch Patientinnen/Patienten mit unterschiedlichen psychiatrischen Krankheitsbildern, z.B. Depression oder ADHS.

Die Behandlungsmaßnahmen werden von den Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern oder den Landschaftsverbänden getragen.

Die Behandlung wird durchgeführt durch ein multiprofessionelles Team:
Ärzte, Psychologen, Sozialtherapeuten, Arbeitspädagoge, Ergo-, Kunst- und Sporttherapeuten.

Behandlungszeitraum

Je nach Indikation zwischen 4 u. 16 Wochen (kombinierbar mit Vor- und Nachbehandlungen)

Den Patientinnen und Patienten stehen die gut ausgestatten und freundlichen Räumlichkeiten der Klinik (mit modernen Ein- u. Zweibettzimmern), ein großer Park sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten (Schwimmhalle, Kegelbahn, Fahrräder, Fitnessraum, etc.) zur Verfügung.

 
Seit November 2006 behandeln wir in der stationären Entwöhnungstherapie auch

Frauen.

Damit soll die Benachteiligung von Frauen in der Suchtbehandlung aufgelöst werden.

Von den fünf Behandlungsgruppen ist eine für Frauen eingerichtet mit

 

u frauenspezifischen Angeboten;
u geschütztem Wohn- und Aufenthaltsbereich mit Ein- und Zweibettzimmern;
u Indikationsgruppen (Essstörung, ADHS, Angst, Frauengruppe, Frauensport, PC-Kurs, „Internetführerschein“, Rückfallprävention, Soziales Kompetenztraining, Ausdruckszentriertes Arbeiten, Kunst als Therapie, Raucherinnenentwöhnung, Entspannungsverfahren wie z.B. Autogenes Training, Bewerbertraining, Hirnleitungstraining, Sucht und Alter).
u Es gibt zahlreiche Freizeitmöglichkeiten auf großzügigem Gelände mit Kinderspielplatz, Schwimmbad, Fitnessraum, Sporthalle, Kegelbahn, Bibliothek, Fahrradfahren.
u Die Behandlung/Betreuung erfolgt u.a. durch Bezugstherapeutinnen, eine Ärztin und weiblichem Pflegepersonal (der Frauenanteil bei den Mitarbeitern der Klinik liegt bei 50%).
u Es kommt ein tiefenpsychologisch-analytisch orientiertes Behandlungskonzept mit verhaltenstherapeutisch und systemischen Behandlungselementen zur Anwendung.
u Zur Therapie gehören Einzel- und Gruppengespräche, Paar- und Familiengespräche, Ergo- und Sporttherapie.
u Die Behandlungsdauer richtet sich nach der individuell gestellten Indikation (zwischen 4 - 16 Wochen).
u Eine umfangreiche medizinische Versorgung gehört zum Standard.

 

Zielgruppe

Frauen ab dem 18. Lebensjahr mit Alkohol und/oder Medikamentenabhängigkeit als Hauptdiagnose, auch mit Mehrfachabhängigkeit von illegalen Drogen.

Das umfassende Angebot der Fachklinik Kamillushaus ist ergänzt worden durch einen Kooperationsvertrag mit der städtischen Jugendhilfe. So können wir Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien bieten.

 

 

 

 

 

 

 

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